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Bergisches Land: Schloßburg - Wuppertal
Mitte Mai wanderte der Dünsbergverein mit 58 Personen im Bergischen Land. Die 17 km lange Wanderung von Schloss Burg bis Wuppertal leiteten Gerlinde und Werner Spaltner. Start war in Schloss Burg, der Sitz der ehemaligen Grafen zu Berg. Nach ihnen wurde auch die Landschaft zwischen Wuppertal, Lüdenscheid, Gummersbach und Bergisch Gladbach genannt. Die aus dem Mittelalter stammende Burg wurde im 19. Jahrhundert rekonstruiert und ist heute ein Museum, ein Gastronomiebetrieb und der Ort Burg wegen der landschaftlich wunderschönen Lage ein touristischer Anziehungspunkt. Die Wanderung verlief zunächst an der Wupper durch ein landschaftlich sehr schönes Tal. Nach etwa 5 km unterquerte man die bekannte, unter Denkmalschutz stehende und 107 m hohe Müngstenerbrücke. Sie ist eine Stahlkonstruktion und die höchste Eisenbahnbrücke in Deutschland. Diese Eisenbahnbrücke verbindet die Städte Solingen und Remscheid. Unter der Brücke überquerten einige Wanderer, mittels einer auf Drahtseilen laufenden, handbetriebenen Schwebefähre die Wupper. Über reizvolle Wanderwege, entlang des Morsbaches und des Gelpetals, erreichte man Wuppertal. Unterwegs hatte man einen schönen Blick auf Solingen und Remscheid.Mit dem Bus fuhr die Gruppe dann nach Wuppertal-Vohwinkel und stieg dort in die Schwebebahn ein, die sie bis zum Alten Markt nach Barmen brachte. Die unter Denkmalschutz stehende 1901 in Betrieb genommene Schwebebahn ist 13 km lang und verläuft 10 km über der Wupper. Vom Alten Markt ging es zu Fuß, durch die Fußgängerzone in das Wuppertaler Brauhaus, als Abschluss der Wanderung. Das Brauhaus ist ein großes, sehr originell umgebautes Jugendstil Hallenbad und hat eine eigene, kleine Brauerei. Auf der Heimreise bedankte sich das Vorstandsmitglied Uwe Höß bei den Wanderführern und dem Busfahrer.