Wanderungen im „Land der offenen Ferne“
Dünsberg-Verein 5 Tage im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön
46 Wanderer des Dünsberg-Vereins haben sich auf den Weg in die Rhön gemacht. Unter der Organisation von Martina und Frank Albach genossen die Teilnehmer fünf Tage in der Hessischen, Thüringischen und Bayrischen Rhön, dem „Land der offenen Ferne“..
Mit Unterstützung einer Natur- und Landschaftsführerin wurde bereits am ersten Tag die Premiumwanderung „Der Hilderser“ im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön durchgeführt, bevor die Weiterfahrt ins Hotel „Zum Biber“ nach Motten-Speicherz angetreten wurde.
Am nächsten Tag ging es von Poppenhausen zur Enzianhütte. Mit Blick Richtung Hilders, Milseburg und Fulda wurden die leckeren Spezialitäten der Enzianhütte genossen. Weiter ging der Rundweg am Fuße der Wasserkuppe zurück nach Poppenhausen.
Am dritten Tag wurden zwei verschiedene Touren angeboten. Die Hälfte der Gruppe meisterte die „Hochrhöntour“ mit 15 km. Sie zählt zu den eindrucksvollsten Wandererlebnissen im Biosphärenreservat Rhön. Mit Verschnaufpausen an der Thüringer Hütte und dem Basaltsee am Steinernen Haus mit Kiosk ging es über die 912 m hohe Ostseite des Heidelsteins zurück zum Parkplatz.
Die zweite Gruppe wanderte vom Haus am Roten Moor zur Ulsterquelle und zum Aussichtsturm am Roten Moor, dem zweitgrößten Hochmoor in der Rhön.
Am vierten Tag wurde die „Museumstour“ mit 20 bzw. 12 km gemeistert. Von Fladungen aus ging es für 11 Wanderer hinauf zum Schwarzen Moor. Hier hatten die restlichen Teilnehmer zwischenzeitlich die Gelegenheit auf einem 2,5 km langen Bohlensteg das Hochmoor zu erkunden. Anschließend konnten einige Vereinsmitglieder in Fladungen das Fränkische Freilandmuseum besichtigen.
Für die restlichen Wanderer ging es gemeinsam weiter Richtung Dreiländereck Bayern, Hessen, Thüringen, der innerdeutschen Grenze während der DDR-Zeit mit seinem Grenzkontrollturm. Durch Frankenheim ging es über den „Heimatblick“ und den „Friedensweg“ zurück nach Fladungen.
Der Abreisetag begann für die Gruppe mit dem Besuch des Kreuzbergs, dem heiligen Berg der Franken. Hier wurde noch eine kleine Wanderung rund um das Franziskanerkloster unternommen, bevor man die regionalen Köstlichkeiten der Klosterbrauerei und der Klosterschänke genoss.
Während der Heimfahrt bedankte sich das Vorstandsmitglied Norbert Dudenhöfer bei Frank und Martina Albach für die außerordentlich gelungene Organisation und die wunderbaren Wandertouren.














